Videoanalysen von Bewegungen für Physik oder Sport

Die Kamera im iPad kann gut benutzt werden, Objekten automatisch zu tracken und die Bewegung auszuwerten.

Filmen Sie ein bewegtes Objekt und bestimmen Sie durch Tippen das Bildelement, das automatisch verfolgt werden soll. Video Physics erkennt automatisch den Pfad des Objektes und generiert sofort Messreihen und Graphen für Position und Geschwindigkeit des Objekts: Video Physics im App Store

Im Sportunterricht kann eine Videoanalyse hilfreich sein, um Bewegungsabläufe zu schulen. Mein Kollege Thorsten Puderbach hat eine schöne Übersicht über Apps im Sportunterricht zusammengestellt: PDF-Dokument öffnen

Geschichten erzählen mit digitalen Anziehpuppen

In diesem Beispiel von Ingo wird gezeigt, wie man mit der App Sock Puppets Geschichten erzählen kann.

Ich kann außerdem noch die folgenden Apps empfehlen, die man gut zum Geschichten erzählen benutzen kann:

  • Puppet Pals
  • Draw & Tell
  • Shadow Puppet Edu
  • Superhero Comic Maker (mehr zu Comics in einem späteren Beitrag)
  • Toontastic (aufwändig dafür sehr eindrucksvoll mit 3D-ähnlichem Aussehen)

Digitale Kunst am iPad erstellen: Zeichnen, Malen, Collagen, Videokunst

Zeichnen

Nr. 1 App fürs Zeichnen in der Schule: Tayasui Sketches School im App Store

Collagen

Kollaborativ mit mehreren Lernenden eine Collage zu einem Thema anfertigen: Webseite https://strange.garden Hier ein Beispiel einer Collage, was Vegetarier nicht essen.

Videokunst

Die eigenen Bewegungen zeitversetzt anzeigen lassen (ein zeitverzögerter Spiegel): Bust a Move Video Delay im App Store

Versuchsdokumentation mit Aufbau, Sicherheitseinweisung, Durchführung und Nachbereitung: Rezepte und Versuchsbeschreibungen

In diesem YouTube Video zeigt Anna Schritt für Schritt, wie man mit der App Clips ein Rezept als Erklärvideo darstellt.

Etwas allgemeiner, wie man Clips für Erklärvideos einsetzt, sehen Sie hier:

Eine grundlegende Einführung in Clips erhalten Sie hier:

Eine QR-Code Rallye bzw. digitaler Gallery-Walk

Es macht großen Spaß, Informationen so zu verstecken, dass sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. So werden Lernende zu digitalen Schatzsuchern. Die einfachste Technologie, bei der es gleichzeitig auch sinnvoll ist, ihre Verwendung im Alltag zu schulen, ist die des QR-Codes. Andere Wege sind denkbar, es gibt viele Apps, die z.B. ein Bild oder einen Gegenstand digital aufleben lassen, sobald man ihn durch die iPad Kamera betrachtet, doch sind in der Vergangenheit solche Apps schnell auch wieder verschwunden oder sind auf teure Bezahlmodelle umgeschwenkt. QR-Codes brauchen keine App, die im iPad eingebaute Kamera App erkennt die Codes automatisch!

Da die iPad Kamera App meist aber nur Links zu Webseiten richtig umsetzt, empfiehlt es sich, den Codescanner ins Kontrollzentrum zu legen. Hier ist die Anleitung, wie das geht.

In einem QR-Code kann man folgende Informationen „verstecken“, die im Unterricht sinnvoll sein könnten:

  • Links zu Webseiten
  • Text
  • Einen Ort (GPS-Daten)
  • E-Mails, vorformuliert, die auf dem iPad das Programm Mail öffnet
  • Telefonnummern
  • Visitenkarten (z.B. für Lehrkräfte, die so auf dem Elternabend ihre Kontaktdaten herausgeben)

Ein Code kann jeder erstellen, einfach den gewünschten Text oder Link zu einer Webseite auf dem iPad in die Zwischenablage kopieren und dann mit Safari eine QR-Code Generator Webseite öffnen. Davon gibt es auch hunderte, ich benutze https://www.qrcode-monkey.com/de/

Den Code kann man beispielsweise auf einem Multimedialen Lernplakat als weitere Vertiefung, als Link zu einem Video oder als Lösungstext anbieten.

Ein Beispiel für einen Lösungstext in einem QR-Code habe ich in diesem Pages-Dokument versteckt.

Und wenn man das ganze analog noch etwas kreativ/künstlerisch aufbereiten möchte, kann man die Lernenden erst einmal den Code ausmalen lassen, bevor die Kamera ihn erkennt: https://mal-den-code.de

Die Wirkung von Medien untersuchen: Einen Trailer analysieren

Mit iMovie kann man nicht nur Filme schneiden sondern auch Trailer drehen. iMovie beinhaltet Vorlagen zu verschiedenen Arten von Trailern, z.B. für Actionfilme, Bollywood-Filme, Abenteuerfilme u.v.m., die man anschließend mit seinen eigenen Videoschnipseln und Texten befüllt.

Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Umgang mit dem Programm, sondern auch, wie ein Trailer idealerweise aufgebaut ist und wie die Wirkung aus Videoschnipseln, Musik und Text-Einblendungen zusammenspielt.

Eine grundlegende Einführung in die App iMovie erhalten Sie hier:

Aussprache üben: Interaktive Lernplakate als Sprachlabor

In diesem anderen Blogbeitrag habe ich bereits Multimedia-Lernplakate als Tausendsassa im Unterricht vorgestellt.

Im folgenden Video sehen Sie, wie Ingo das iPad als Native Speaker in den Unterricht einbindet.

Hier können Sie noch eine einfache Pages-Vorlage ansehen, um das iPad als Sprachlabaor zu benutzen.

In diesem Apple Support Dokument erfahren Sie, wie Sie die Funktion „Gesprochene Inhalte“ aktivieren.

Und schließlich sei Ihnen für den Fremdsprachenunterricht und das Sprachlabor noch die m.E. beste Übersetzungsmaschine ans Herz gelegt, da sie mit auf semantischer Ebene mit Textfragmenten und Textcorpora und nicht nur auf Syntaxebene übersetzt: DeepL.com

Ein Gedicht stimmungsvoll vertonen: Texte aufnehmen und nachvertonen

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Hörspiele und Podcasts mit GarageBand erstellen können.

Um Gedichte, Podcasts und Hörspiele stimmungsvoll zu vertonen, braucht man Musik und Soundeffekte. Hier eine Sammlung von Netzquellen, auf denen man solches Klangmaterial findet und die eine Weiterbearbeitung der Inhalte erlauben, da sie meistens unter Creative-Commons-Lizenzen stehen.

Geräusche
Musik

In diesem Online-Excel-Dokument von Dirk Primbs finden sich weitere tolle Quellen.