Zuhören üben, Töne sammeln, Geschichten vertonen

Einführung

Transkript der obigen Audio-Datei: „Zuhören kann man üben. Und jede Geschichte wird spannender, wenn man die Atmosphäre mitgestaltet. Das Medium Ton ist im Unterricht noch eher selten vertreten, weil es oft an Technik fehlt, Töne herzustellen, zu konservieren oder abzuspielen. Allenfalls im Fremdsprachenunterricht werden CD-Player oder das interaktive Whiteboard dazu genutzt, fertig produzierte Geschichten vorzuspielen. Aus medienpädagogischen Gesichtspunkten ist es jedoch ratsam, wenn die Lernenden früh erkennen, wie man mit Tönen gestalten kann, welchen Einfluss sie auf eine Geschichte haben und wie man sowohl die Töne selbst digital manipulieren kann als auch die damit verbundenen Geschichten verändern kann.“

Auf der Webseite Ohrenspitzer.de gibt es viele tolle Anregungen, Geräusche zu sammeln bzw. täuschend echt nachzumachen. Als Feuerspeienden Drachen kann man z.B. das Geräusch eines Dampfbügeleisens aufnehmen.

Das iPad eignet sich sehr gut dazu, Geräusche zu sammeln, mit anderen zu teilen und zu einer Geschichte zusammenzustellen. Ich würde hier je nach Kompetenz der Lernenden entweder ganz einfach mit Keynote arbeiten und die Geräusche-Sammlung auf vorbereiteten Folien durchführen oder ein auf Ton ausgerichtetes Programm wie Garage Band einsetzen. Hier kann man auch sehr schön zeigen, wie einfach es ist, Töne digital zu verändern. Ein spielerischer Auftrag, eine eigenes Hörspiel zu erstellen entzaubert gleichzeitig die Medienwelt und macht die Lernenden zu kompetenten Gestaltern statt zu passiven Konsumenten.

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